In Madonna di Campiglio interpretiert ein neuer Eingriff in einem Gebäude aus den 1960er-Jahren die Bergarchitektur mit einer klaren, zeitgenössischen Sprache neu.
Das Projekt des Architekten Federico Dallavalle, realisiert in Zusammenarbeit mit Corazzolla Arredamenti innerhalb einer von Alpenos gefertigten Holzkonstruktion, zeugt von einer sorgfältigen Auswahl und Komposition der Materialien, bei der Naturholz sowohl strukturell als auch atmosphärisch eingesetzt wird.
Die wohngesunden Böden von Fiemme Tremila bilden dabei das Fundament, das dem gesamten Raum seinen Rhythmus gibt. Die Wahl der Holzart Scuromanto aus der Kollektion Luci di Fiemme – auch als Deckenverkleidung, an der Treppe und in ausgewählten Möbeln eingesetzt – schafft eine lebendige, vibrierende Oberfläche mit großer farblicher Tiefe, die Licht mit besonderer Intensität und unerwarteten Nuancen aufnimmt und reflektiert. Der dunkelbraune, nahezu schwarze Ton und die dichte Maserung dieser thermobehandelten Esche bilden einen eleganten Kontrapunkt zu den Volumen der weiß lackierten Einbauten und den Wandverkleidungen aus naturbelassener Eiche. Der Triplostrato®-Aufbau aus massivem Holz und die Fiemme Tremila BioPlus®-Behandlung gewährleisten Stabilität, Wohngesundheit und Langlebigkeit – für einen Boden, der zum Berühren, Atmen und Leben gedacht ist. Scuromanto ist nicht nur eine Oberfläche: Es ist eine wahrnehmbare Schwelle zu stiller, intimer Ruhe im häuslichen Raum.
Das Herz des Hauses ist der Wohnbereich: ein heller Open Space, geprägt von einem freistehenden Kamin mit konischem Körper und offenem Feuerraum. Fokus und Funktion zugleich ist die skulpturale Treppe, die die beiden Ebenen verbindet und den Kontrast der Materialien hervorhebt: die Esche der Stufen in Scuromanto und die Eiche der Wandverkleidung, die sich auf einer Seite in ein orthogonales Raster öffnet und ein integriertes Stauraumsystem zeichnet.
Der Schlafbereich spielt mit Zurückhaltung und Transparenz: Der Eingang wird von einem Rauchglas gefiltert, das den Innenraum eher andeutet als zeigt. Das Bett steht frei, mittig im Raum, symmetrisch zur Architektur; dahinter öffnet sich ein diskreter Durchgang, der in einen begehbaren Kleiderschrank übergeht, ausgekleidet mit Eichenpaneelen. Scuromanto setzt sich ohne Scheu auch in den Bädern fort – als Boden und in den Möbeln – und erzeugt dort einen raffinierten Kontrast zu mattem Olivgrün und weißen Wänden.
Jedes Element dieses Hauses in großer Höhe wurde maßgefertigt und mit handwerklicher Sorgfalt ausgeführt – Ausdruck italienischen Könnens, das Technik, manuelles Geschick und gestalterische Sensibilität verbindet. Oberfläche ist hier nie bloßer Hintergrund, sondern Präsenz: Sie prägt die Identität des Hauses als tägliche sinnliche Erfahrung.

Scuromanto | Einzige | Sägerau

Scuromanto | Einzige | Sägerau

Scuromanto | Einzige | Sägerau

Scuromanto | Einzige | Sägerau

Scuromanto | Einzige | Sägerau

Scuromanto | Einzige | Sägerau

Scuromanto | Einzige | Sägerau

Scuromanto | Einzige | Sägerau

Scuromanto | Einzige | Sägerau

Scuromanto | Einzige | Sägerau

Scuromanto | Einzige | Sägerau

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Draußen
